Die Baugenehmigung ist da.

Nach 3 Monaten und zwei Änderungen im Bauantrag – wir mussten sogar das Haus zwei Meter nach Süden verschieben -  halten wir endlich die Baugenehmigung in den Händen.

In den letzten Wochen habe ich ca. 20 mehr oder weniger große Eschen beseitigt und die Stubben ausgebuddelt, wir haben den gewaltigen überhängenden Ast der Kiefer auf dem Nachbargrundstück beseitigt und ich habe mit den Nachbarn das eine oder andere Bier getrunken.

Kurz gesagt, es kann losgehen.

Notar die II.

.. und dieses Mal haben wir wirklich unterschrieben.

Wir ziehen nach Petershagen.

Die Grundrisse für den Bauantrag sind auch fertig, der Vermesser und der Bodengutachter sind ebenfalls beauftragt.

Und wir feiern jetzt erstmal Weihnachten.

Ob wir schon ein Grundstück haben …

… wollte einer meiner Kollegen wissen.

Naja.

Stand: das Bauamt in Petershagen kann die Überraschung des Eigentümers über die plötzlichen Kosten nicht so ganz nachvollziehen. Damit sind wir nun zu dritt. Mit anderen Worten: keiner versteht was in die Familie H. gefahren sein könnte, da alle Bescheide die mit der Erschliessung zu tun haben mehrere Wochen alt sind.

Eine telefonische Aussprache zwischen Makler und Eigentümer hat nichts gebracht, so dass sich der Makler gezwungen sah nochmal schriftlich auf die Bedeutung eines geschlossenen Vertrages (nichts anderes ist die Reservierung nämlich) hinzuweisen. Ob er damit Erfolg hat werden wir sehen.

Jedenfalls fahren wir heute wieder mal im Doppeldorf unterwegs und haben uns Grundstücke angesehen …

Notartermin.

Heute. Fing schonmal gut an, die Bank hat die Grundschuldbestellungsurkunden noch nicht geschickt. Die Sachbearbeiterin ist nicht da, die Vertretung kann da leider nichts machen. Ergo müssen wir den Kaufvertrag nochmal ändern und eine Rücktrittsklausel einbauen lassen, damit ist der Vertrag erstmal schwebend unwirksam. Ein Umstand der den Verkäufer nicht wirklich erfreuen dürfte.

Ich denk’ also schon, wir sind der große Showstopper und fahre mit entsprechend schlechtem Gewissen zum Termin.

Und dann zaubert der Eigentümer plötzlich 3.000 EUR Erschliessungskosten aus dem Hut die wir übernehmen sollen. Nicht nur wir, auch der Makler und die Notarin gucken einigermassen erschreckt. Der Bescheid dürfte einige Wochen alt sein. Was den guten Mann abgehalten hat, damit mal ein paar Tage früher rüberzukommen, darüber können wir nur spekulieren.

Wie einigen uns aber aber erstmal darauf, dass die Gemeinde an allem schuld ist. Der Makler macht sich morgen auf den Weg ins Bauamt um überhaupt mal zu klären wo die Kosten herkommen. Ich hab’ erstmal bei der Baumfirma angerufen und gesagt, die sollen alles stoppen. Dass wir uns eigentlich überlegen müssen wer am Ende nun die Kosten trägt ignorieren alle erstmal geflissentlich.

Es bleibt spannend.

Kaufrausch

In zwei Wochen ist der Notartermin und dann können wir anfangen das Grundstück baufertig zu machen. Ca. 50 Bäume (bzw. Bäumchen) und etliches Gesträuch sind zu entfernen.

Um dafür gewappnet zu sein hat Papi ordentlich eingekauft: eine Kettensäge, eine Motorsense, Forsthelm, Hose und Gummistiefel mit Schnittschutz, diverse Seile und Karabiner, eine Handseilwinde, eine Alu-Leiter … also ich wär’ dann soweit :)

Es wird …

Der Vertrag für den Kauf des Grundstücks ist fertig. Angekommen ist der noch nicht, daher werden sich der Makler und der Finanzierer heute mal auf ‘nen Kaffee treffen :)  Der Antrag für die Finanzierung muss nämlich zwingend morgen eingereicht werden. Schön wenn man das einen Tag vorher erfährt.

Mit dem Bauherrenberatungszentrum der Telekom hatte ich auch bereits Kontakt. Im T-Punkt habe ich eine Nummer in Berlin bekommen, dort hat man mir eine Nummer in Potsdam gegeben und die wiederum haben mir eine Nummer in Berlin genannt.

Ich habe jetzt erstmal eine Email geschrieben. Aber eines muss man denen lassen (aber das gilt für alle Telekom-Mitarbeiter mit denen ich so in letzter Zeit zu tun hatte):  freundlich sind sie, auffallend freundlich.

Wir ziehen nach Eggersdorf.

Am Freitag kam die vom Eigentümer unterschriebene Reservierung. Das war nicht ganz selbstverständlich, schliesslich musste der wegen der doch recht kostspieligen Fällarbeiten noch einiges vom Kaufpreis nachlassen.

Aber nun steht’s fest: wir ziehen aufs (Eggers-) Dorf.