Heute. Fing schonmal gut an, die Bank hat die Grundschuldbestellungsurkunden noch nicht geschickt. Die Sachbearbeiterin ist nicht da, die Vertretung kann da leider nichts machen. Ergo müssen wir den Kaufvertrag nochmal ändern und eine Rücktrittsklausel einbauen lassen, damit ist der Vertrag erstmal schwebend unwirksam. Ein Umstand der den Verkäufer nicht wirklich erfreuen dürfte.
Ich denk’ also schon, wir sind der große Showstopper und fahre mit entsprechend schlechtem Gewissen zum Termin.
Und dann zaubert der Eigentümer plötzlich 3.000 EUR Erschliessungskosten aus dem Hut die wir übernehmen sollen. Nicht nur wir, auch der Makler und die Notarin gucken einigermassen erschreckt. Der Bescheid dürfte einige Wochen alt sein. Was den guten Mann abgehalten hat, damit mal ein paar Tage früher rüberzukommen, darüber können wir nur spekulieren.
Wie einigen uns aber aber erstmal darauf, dass die Gemeinde an allem schuld ist. Der Makler macht sich morgen auf den Weg ins Bauamt um überhaupt mal zu klären wo die Kosten herkommen. Ich hab’ erstmal bei der Baumfirma angerufen und gesagt, die sollen alles stoppen. Dass wir uns eigentlich überlegen müssen wer am Ende nun die Kosten trägt ignorieren alle erstmal geflissentlich.
Es bleibt spannend.